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Branche auf Verjüngungskur: Beweg was – werd Busfahrer!
erstellt am: 10. Feb. 2010 | von Autoreporter
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Die neue Ausbildungskampagne „Beweg was – werd Busfahrer“ des Bundesverbandes Deutscher Omnibusunternehmer e.V. (bdo), die von der Bahn Betriebskrankenkasse (Bahn BKK) unterstützt wird, informiert Jugendliche über die beiden Ausbildungsmöglichkeiten Berufskraftfahrer und Fachkraft im Fahrbetrieb.
Damit rückt der Spitzenverband des deutschen Omnibusgewerbes, der rund 3.000 Busunternehmer im öffentlichen Personennahverkehr (ÖPNV) und in der Bustouristik vertritt, das umfassende und abwechslungsreiche Berufsbild Busfahrer in den Fokus der Öffentlichkeit. Nicht zuletzt, weil in der Busbranche ein Fahrermangel bevorsteht, denn lediglich 25 Prozent der jetzigen Fahrer sind unter 35 Jahre alt.
Direkt nach ihrem Schulabschluss können Jugendliche eine Ausbildung im Busunternehmen beginnen. Bereits mit 18 Jahren dürfen sie im öffentlichen Nahverkehr auf bis zu 50 Kilometer langen Strecken einen Bus lenken. Das gestattet ihnen das sogenannte Berufskraftfahrer-Qualifikationsgesetz (BKrFQG). „Leider wissen das viele Jugendliche noch nicht. Wir wollen ihnen mit der Kampagne die Ausbildung in einem Busunternehmen näherbringen, denn Busfahren ist ein interessanter und abwechslungsreicher Beruf“, wirbt Wolfgang Steinbrück, Präsident des bdo, für die Branche und ermutigt nicht nur Schulabgänger, sich um einen entsprechenden Ausbildungsplatz zu bewerben. Auch Busunternehmen sollten sich noch mehr öffnen und aktiv werben, „denn ohne Personal bewegt sich kein Fahrzeug“.
Unter www.werd-busfahrer.de finden Jugendliche und Busunternehmen sämtliche Informationen zu den Ausbildungsmöglichkeiten. (auto-reporter.net/sr)












