Kategorie-Archiv: News

Euro NCAP zeichnet die Personenwarnung im neuen Mini aus

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Nicht nur beim Fahrspaß, sondern auch auf dem Gebiet der aktiven Sicherheit will der neue Mini im Premium-Kleinwagensegment an der Spitze stehen. Insbesondere die Fahrerassistenzsysteme haben das unabhängige Sicherheitsprüfinstitut Euro NCAP (New Car Assessment Programme) überzeugt: Mini erhält den Euro NCAP Advanced award 2014 für die Einführung der Personenwarnung mit City-Anbremsfunktion (‚Pedestrian Alert‘). Das System, das Bestandteil der Option Driving Assistant für den neuen Mini 3-Türer und den neuen Mini 5-Türer ist, wird von den Sicherheitsexperten als wegweisende Innovation zur Reduzierung von Unfallgefahren im Stadtverkehr eingestuft.

Mit dem Euro NCAP Advanced award würdigt das von europäischen Regierungen, Automobilclubs und Versicherungsgesellschaften getragene Institut seit 2010 einmal im Jahr herausragende Technologieentwicklungen, die zu maßgeblichen Fortschritten für aktive Sicherheit und Insassenschutz führen. Berücksichtigt werden dabei vor allem neuartige Systeme, deren Wirksamkeit über die Anforderungen des europaweit anerkannten Euro NCAP Crashtests hinausgehen und daher eine wegweisende Rolle spielen.

MINI hat die Personenwarnung mit City-Anbremsfunktion zur Markteinführung der neuen Generation des Originals im Premium-Kleinwagensegment in das Programm der Sonderausstattungen aufgenommen. In der für alle Modellvarianten des Mini 3-Türer und 5-Türer verfügbaren Option Driving Assistant wird sie mit der Aktiven Geschwindigkeitsregelung, dem Fernlichtassistenten, der Verkehrszeichenerkennung und der Auffahrwarnung mit City-Anbremsfunktion kombiniert. Diese Funktionsvielfalt macht den Driving Assistant zu einer besonders attraktiven Option, da sie sowohl den Komfort als auch die Sicherheit beim Fahren im neuen Mini maßgeblich steigert.

Die vom Euro NCAP ausgezeichnete Personenwarnung mit City-Anbremsfunktion ist im Geschwindigkeitsbereich zwischen 10 und 60 km/h aktiv. Das System wertet die von einer im Bereich des Innenspiegels an der Windschutzscheibe installierten Kamera erzeugten Bilder aus und warnt den Fahrer in Situationen, die auf die Gefahr einer Kollision mit einem Fußgänger hindeuten. Der Fahrer erhält einen optischen Hinweis in Form eines grafischen Symbols im Instrumentenkombi und wird zugleich durch ein akustisches Signal zum Reagieren aufgefordert. Unmittelbar danach wird ein automatischer Bremsvorgang mit mittlerer Verzögerungskraft eingeleitet. Allein damit lässt sich die Kollisionsgefahr deutlich verringern. Darüber hinaus trägt vor allem die Tatsache, dass der Fahrer durch die einsetzende Bremswirkung ein unmissverständliches Signal zum Eingreifen erhält, maßgeblich zur Unfallvermeidung bei. Sobald er das Bremspedal betätigt, steht die maximale Verzögerungsleistung zur Verfügung, um einen möglichst kurzen Anhalteweg zu gewährleisten.

Die Wirksamkeit der Personenwarnung mit City-Anbremsfunktion wurde von Sicherheitsexperten eines unabhängigen Euro NCAP Testlabors ausgiebig überprüft und bestätigt. Ihr Urteil bildete die Grundlage für die Auszeichnung des Systems mit dem Euro NCAP Advanced award 2014. (dpp-AutoReporter/wpr)

Mazda stellt neues Biotechmaterial vor

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Die Mazda Motor Corporation hat einen neuen Biokunststoff für das automobile Fahrzeugexterieur entwickelt. Mit dem aus nachwachsenden Rohstoffen hergestellten Material reduziert der japanische Automobilhersteller die Abhängigkeit von fossilen Brennstoffen wie Erdöl, aus denen Kunststoffe größtenteils hergestellt werden, und verringert damit auch die CO2-Emissionen.

Der einfärbbare Biokunststoff wirkt mit seiner Farbtiefe und der glatten Oberfläche hochwertiger als lackierte, erdölbasierte Kunststoffe. Da das Material nicht lackiert werden muss, nehmen auch die Emissionen sogenannter flüchtiger organischer Verbindungen (VOC) ab.

Mazda forscht unter dem Sammelbegriff „Mazda Biotechmaterial” bereits seit einigen Jahren an Produkten aus nachwachsenden Rohstoffen. Das Unternehmen hat beispielsweise als erster Automobilhersteller einen hochfesten, hitzebeständigen Biokunststoff für Fahrzeuginnenräume sowie den weltweit ersten Stoff für Sitzbezüge ausschließlich aus Pflanzenfasern entwickelt. Als Teil des Exterieurs muss der Kunststoff jedoch nicht nur hochwertig verarbeitet sein, sondern auch den Witterungsbedingungen trotzen sowie kratzfest und stoßresistent sein.

Mazda ist es nun in Zusammenarbeit mit der Mitsubishi Chemical Corporation gelungen, ein Material zu entwickeln, das sich gleichermaßen für das Interieur als auch für das Exterieur eines Autos eignet. Hierfür wurde die Zusammensetzung aus einer sehr formbaren und halt-baren Biokunststoff-Basis, Additiven und Farbstoffen optimiert (zum Patent angemeldet); auch das Spritzgussverfahren wurde modifiziert. Dadurch können Teile produziert werden, die genauso widerstandfähig sind wie konventionelle Kunststoffe, dabei aber noch hochwertiger aussehen.

Der Biokunststoff kommt erstmals im Interieur des neuen Mazda MX-5 zum Einsatz, der 2015 auf den Markt rollt. Exterieur-Teile aus nachwachsenden Rohstoffen werden mit späteren Modellen eingeführt. (dpp-AutoReporter/wpr)

Senioren im Straßenverkehr sicher unterwegs

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Senioren im Straßenverkehr sind besser als ihr Ruf. 2013 betrug ihr Anteil an Unfällen mit Personenschaden 11,8 Prozent. Dies entspricht einer – gemessen am Seniorenanteil der Gesamtbevölkerung von rund 21 Prozent – unterproportionalen Unfallbeteiligung (Quelle: Statistisches Bundesamt). Aber: Die Beteiligung von älteren Menschen an Abbiege- oder Kreuzungsunfällen ist hoch. Jeder dritte Crash mit beteiligten Fahrern ab 65 Jahren ereignet sich an Einmündungen oder Kreuzungen, so die Ergebnisse der ADAC Unfallforschung.

Um eine bessere Übersicht und Einsicht in Kreuzungen zu bekommen, empfehlen die Club-Experten beim Pkw-Kauf besonders auf den Aspekt der Rundumsicht zu achten. Der ADAC bietet dazu Beratung an. Im Programm ‚Fit und mobil‘ hat er viele Automodelle auf Rundumsicht und besondere Seniorentauglichkeit geprüft. Empfehlenswert sind darüber hinaus auf ältere Menschen zugeschnittene Fahrsicherheitstrainings.

Die Zahlen der ADAC Unfallforschung beruhen auf den von den Hubschrauberbesatzungen der ADAC Luftrettung aufgenommenen schweren Unfällen außerhalb von Städten. Für umfassende Analysen werden diese, nicht repräsentativen Zahlen, durch externe Erhebungen, etwa vom Statistischen Bundesamt, ergänzt. (dpp-AutoReporter/wpr)

Crashtests: Fünf Sterne für den Audi A3 Sportback e-tron bei Euro NCAP

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Das Euro NCAP-Konsortium hat den neuen Audi A3 Sportback e-tron bei der Crashsicherheit mit der Höchstnote von fünf Sternen bewertet. Damit gehört der erste serienmäßige Plug-in-Hybrid von Audi zu den sichersten Autos seiner Klasse. Der Audi A3 Sportback e-tron erreichte Bestwerte für den Schutz von Erwachsenen und Kindern bei einem Front-, Seiten- oder Heckcrash. Auch die Tests zum Schutz von Fußgängern bestand das Modell mit Top-Ergebnis.

Darüber hinaus hat Euro NCAP in diesem Jahr zum ersten Mal die Assistenzsysteme überprüft. Auch in dieser Disziplin erfüllte der A3 Sportback e-tron mit Audi pre sense front und dem Audi active lane assist die strengen Anforderungen.

Den Sonderpreis „Euro NCAP advanced” erhielt das Modell für das Insassenschutzsystem Audi pre sense basic sowie für den serienmäßigen Audi Bremsassistent Folgekollision. Diese Funktion reduziert bei einem Unfall die Schleudergefahr und die Gefahr von Folgekollisionen durch automatisch eingeleitetes Bremsen.

Das 1997 gegründete Euro NCAP-Konsortium setzt sich aus internationalen Vertretern der europäischen Verkehrsministerien, Automobilclubs, Versicherern und Verbraucherschützern zusammen. Das Gremium untersucht die Crashperformance neuer Automodelle. Dabei übertreffen die anspruchsvollen Testanforderungen von Euro NCAP deutlich die Vorgaben des europäischen Gesetzgebers. (dpp-AutoReporter/wpr)

Handy am Lenkrad: Kein Bußgeld auch bei Start-Stopp-Automatik

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Die Nutzung eines Mobiltelefons beim Autofahren ist und bleibt verboten – aber nicht, wenn das Auto steht und der Motor aus ist. Schaltet eine Start-Stopp-Automatik bei einer Ampelpause den Motor aus, um Sprit zu sparen, kann dem Fahrer kein Bußgeld auferlegt werden, wenn er in diesem Moment sein Handy am Ohr hat.

Der Bußgeldkatalog 2014 setzt für die Nutzung eines Mobiltelefons am Lenkrad eines fahrenden Autos ein Bußgeld von 60 Euro fest, dazu gibt es einen Punkt in Flensburg. Wer beim Fahrradfahren das Handy nutzt, riskiert immerhin 25 Euro Bußgeld. Dabei ist jede Form der Handy-Nutzung verboten – auch das SMS-Lesen, der Blick in den Terminkalender oder das Eingeben von Navigationsdaten. Denn Fahrer sollen eben davon abgehalten werden, das Lenkrad loszulassen und ihre Aufmerksamkeit von der Straße ab- und dem Display zuzuwenden.

Der Fall: Ein Autofahrer aus Dortmund hatte mit seinem Mercedes an einer Ampel gehalten. Die Ampelpause nutzte er zum Telefonieren – und wurde prompt zur Rede gestellt: 40 Euro Bußgeld sollte er zahlen – und das Amtsgericht bestätigte diese Entscheidung der Behörde. Der 22-Jährige legte allerdings erfolgreich Rechtsmittel ein.

Das Oberlandesgericht Hamm erklärte nach Mitteilung der D.A.S. Rechtsschutzversicherung, dass der Mann hier kein Bußgeld zu zahlen habe. Denn die Straßenverkehrsordnung regle eindeutig, dass die Nutzung eines Mobiltelefons am Lenkrad nur während des Fahrens beziehungsweise bei laufendem Motor verboten sei. Wenn das Fahrzeug stehe und der Motor aus sei, dürfe man telefonieren.

Der junge Fahrer hatte sich darauf berufen, dass eine Start-Stopp-Automatik den Motor seines Fahrzeugs beim Ampelstopp ausgeschaltet hatte. Das Gericht hielt fest, dass es keinen Unterschied zwischen einem manuellen Ausschalten des Motors und einem automatischen Ausschalten gebe. OLG Hamm vom 09.09.2014, Az. 1 RBs 1/14. (dpp-AutoReporter/wpr)

Opel Adam R2 – ein Siegertyp

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Der Opel Adam R2 hat im ersten Jahr seiner internationalen Zulassung (Homologation) europaweit für Furore gesorgt und das starke Konkurrenzumfeld kräftig aufgemischt. Bei insgesamt 39 Einsätzen feierten die Piloten im rund 190 PS starken Adam R2 28 Klassen- oder Divisionssiege sowie vier nationale Meistertitel.

In der Französischen Rallye-Meisterschaft räumten die Adam R2 des Opel Motorsport Team France am letzten Wochenende ganz groß ab. Beim Saisonfinale im Rahmen der Rallye du Var in Südfrankreich machte Yoann Bonato gegen 42 Klassen-Konkurrenten seinen vierten Saisonsieg klar und fuhr mit seinem Adam souverän den Titel in der R2-Kategorie ein. Darüber hinaus gewann Charlotte Berton mit ihrem fünften Einzelsieg die Damenwertung der Französischen Rallye-Meisterschaft.

In der Deutschen Rallye-Meisterschaft sowie dem ADAC Masters gewann Opel-Werkspilot Marijan Griebel sechs von acht nationalen Meisterschaftsläufen und machte schon vorzeitig den Titel in der Division 5 klar. Darüber hinaus gewann Griebel die R2-Kategorie bei der zur Rallye-Weltmeisterschaft zählenden ADAC Rallye Deutschland.

In der Spanischen Rallye-Meisterschaft fuhr Esteban Vallin aus dem Red Opel Motorsport Team Spain in einer anderen Liga. Acht Klassensiege bedeuteten den R2-Meistertitel sowie die Vizemeisterschaft in der Division 2 für frontangetriebene Fahrzeuge und den vierten Rang in der Gesamtwertung.

Opel Motorsport Direktor Jörg Schrott zieht ein rundum positives Fazit: „Umparken im Kopf findet auch auf den Rallyepisten Europas statt! Unser Adam R2 hat sich aus dem Stand als modernes, schnelles und zuverlässiges Rallyeauto etabliert. 28 Siege bei 39 Einsätzen sprechen eine deutliche Sprache. Neben den Meistertiteln in Deutschland, Frankreich und Spanien haben vor allem die Auftritte auf WM- und EM-Ebene für Aufsehen in der Szene gesorgt. Die zahlreichen Kaufanfragen aus ganz Europa freuen uns natürlich, weil sie auch zeigen, dass wir mit dem Adam R2 einen Volltreffer gelandet haben.” (dpp-AutoReporter/wpr)

Toyota will Produktionskapazität für den Mirai verdreifachen

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Toyota will laut dem Branchenblatt „Automobil Produktion” 20 Milliarden Yen (etwa 146 Millionen Euro) investieren, um die Produktionskapazität für den Mirai zu verdreifachen. Demnach herrscht eine rege Nachfrage nach dem Brennstoffzellenfahrzeug – sowohl von öffentlichen Stellen wie auch von Unternehmen.

Für den Mirai besteht derzeit eine Produktionskapazität von 700 Fahrzeugen jährlich, so die japanische Zeitung Nikkei Asian Review. Dem Bericht zufolge will das Unternehmen bis Ende 2015 zwei zusätzliche Produktionslinien in seinem Werk in der Präfektur Aichi schaffen um die Herstellung von Brennstoffzellen und Wasserstofftanks hochzufahren. Der Autobauer will auch seine Ausrüstung in einem anderen Werk in Aichi erneuern, wo Fahrzeuge montiert werden.

Toyota habe bereits 200 Bestellungen für den Mirai erhalten, so ein aktueller Bericht von Automotive News, der sich auf Masamoto Maekawa beruft, Toyotas Vize-Verkaufschef für Japan. Maekawa wird dort mit Aussagen zitiert, das Produktionsvolumen des Mirai könne begrenzt sein und die Auslieferungen könnten sich in der Anlaufzeit verzögern.

Der Mirai soll ab 15. Dezember in Japan verkauft werden, die Exporte in die USA und nach Europa sollen Mitte 2015 beginnen. Für Japan plant das Unternehmen bis Ende 2015 mit einem Absatzvolumen von 400 Einheiten. Bis 2017 sollen 3000 Einheiten in den USA verkauft werden. Für Europa ist um das Jahr 2016 ein Absatz von 50 bis 100 Stück jährlich geplant. Die im Segment der oberen Mittelklasse angesiedelte Limousine basiert auf der MC-M-Plattform. (dpp-AutoReporter)