…die Froststopfen drohen aus dem Motorblock zu fliegen?

Einfach für genügend Frostschutz im Kühlmittel sorgen! Aber woher weiß ich, wie viel Frostschutz im Kühlsystem ist? Und welchen Frostschutz muss ich zum Nachfüllen kaufen? Wer im Sommer Leitungswasser nachgefüllt hat, sollte sich für ein paar Euro einen Frostschutzprüfer kaufen und die Frostfestigkeit „spindeln“. Wenn der abgelesene Wert höher als – 15°C liegt, muss mehr Frostschutz ins System. Frostschutz ist ein Hightech-Produkt und erfüllt individuelle Anforderungen, jeweils abhängig vom Motor und den im Kühlsystem verwendeten Metallen und Kunststoffen. Darum empfehlen die Hersteller ganz bestimmte Frostschutz-Qualitäten. Der Frostschutz im Kühlwasser schützt den Motor nicht nur vor Überhitzung und im Winter vor Frost, sondern das ganze Jahr über vor Korrosion. Wird ein ungeeignetes Mittel verwendet oder dem Kühlwasser beigemischt, können die metallischen Komponenten des Kühlsystems ( Kühler, Wasserpumpe, Kurbelgehäuse und Zylinderkopf ) korrodieren. Korrosionspartikel verstopfen dann u. U. die feinen Kühlerkanäle und setzen die Kühlleistung herab. Welcher Frostschutz kommt denn nun in Frage? Im Handel findet man in der Regel drei unterschiedliche Qualitäten. Den Klassiker „Glysantin“ gibt es z. B. als G 05 (gelb) für Lkw-Grauguß-Motoren, als G 48 (blaugrün) für alle gängigen Alltagstriebwerke und als G 30 (violett) für Aluminiummotore. Der Wettbewerb unterscheidet ähnlich, die unterschiedlichen Sorten sind auch hier an der Farbe zu erkennen.

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