Honda will Takata aus der Airbag-Krise helfen

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Der japanische Autobauer Honda will Takata wenn nötig helfen, um sicherzustellen, dass der Zulieferer seinen Betrieb aufrechterhalten kann, so ein Pressebericht. “Wenn sonst niemand hilft, werden wir etwas unternehmen müssen. Wenn Takata keine Airbags mehr liefert, wird nicht nur Honda, sondern alle Autohersteller Probleme bekommen”, wird Honda-Präsident Takanobu Ito von der japanischen Wirtschaftszeitung Nikkei zitiert. “Wir werden sicherstellen, dass Takata weiter liefert”, so Ito weiter. Das Unternehmen werde seinen Rückruf wegen defekter Airbags auf den gesamten Globus ausweiten, um den Kunden die Besorgnis zu nehmen berichtet das Branchenblatt „Automobil Produktion”.

Unterdessen zitiert die Nachrichtenagentur Bloomberg einen Honda-Sprecher, wonach der japanische Autobauer noch keine Entscheidung über eine etwaige finanzielle Unterstützung für Takata getroffen habe. Honda ist Takatas größter Kunde und besitzt 1,2% der Anteile an dem Zulieferer. Auch wenn Takata ansonsten ein finanziell stabiles Unternehmen ist, musste der Zulieferer infolge der Airbag-Rückrufwelle hohe Rückstellungen verkraften, was zu einem Verlust von umgerechnet etwa 253 Millionen Euro in den ersten sechs Monaten des Geschäftsjahres führte, das am 30. September endete. (dpp-AutoReporter)