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	<title>Der Autopapst &#187; BMW 316</title>
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	<description>Andreas Keßler - Spezialist für Autotechnik und Autoreparaturen</description>
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		<title>BMW 316 BJ &#8216;01 &#8211; Motorprobleme</title>
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		<pubDate>Fri, 12 Mar 2010 15:22:09 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Redaktion</dc:creator>
				<category><![CDATA[Fragen an den Autopapst]]></category>
		<category><![CDATA[BMW 316]]></category>
		<category><![CDATA[Motorprobleme]]></category>

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<p>Sehr geehrter Herr Keßler,</p>
<p>ich hoffe Sie können mir weiterhelfen. Ich besitzte seit 4 Jahren einen BMW 316ti compact, BJ 2001, jetzt 59000 km Laufleistung. Die Geschichte zu diesem Auto gestaltet sich etwas länger. Ich werde mit dem Anfang allen Übels beginnen. Mit dem Auto war bis letztes Jahr Mai alles in Ordnung, dann war TÜV Termin. Nach AU und HU sprang der Wagen bei der Übergabe vor der Werkstatt nicht mehr an. Über Tage wurde ich von der Werkstatt mit Leihwagen bei Laune gehalten. Der Fehler war zunächst nicht auffindbar. Dann die Diagnose: Kettenspanner defekt. Nach langem hin und her in Hinblick auf anteilige Kostenübernahme ließ ich den Kettenspanner dann erneuern. Als das Auto dann wieder in meinem Besitz war fing dieser dann nach ein paar Wochen an in den Drehzahlen im Standgas zu schwanken. Richtig Zug hat er auch nicht mehr. Das Problem schilderte ich der Werkstatt. Die sagten, dass muss sich alles einpägeln. So fuhr ich nun ein dreiviertel Jahr herum. Anfang diesen Jahres kam ein größeres Problem dazu. Der Motor ging nach dem Start so ca. nach einem Km aus, zwar nicht immer aber manchmal. Ich fuhr wieder zu der Werkstatt. Die machten wieder eine Woche lang alle möglichen Test. Dabei kam nur raus, dass es eine kleine Laufunruhe im 4.Zylinder gibt. So richtig genau kann keiner was sagen. Sie empfahlen mir den Zylinderkopf mal einfach herunterbauen zu lassen um dann weiterzusehen. Reperaturkosten von 1000-3000 Euro wären möglich obwohl es keine Diagnose gibt. Ich nahm das Auto erst mal wieder mit und ließ gar nichts machen. Von Freunden wurde ich darauf aufmerksam gemacht, dass sowas auch mit dem Luftmassenmesser zusammenhängen kann. Der LMM wurde daraufhin abgeklemmt und siehe da &#8211; Auto fuhr im Notprogramm aber ging nicht aus. Auf eigene Faust kauften wir einen neunen LMM und bauten den ein. Alles super, Auto lief &#8211; aber das leider nur für 2 Wochen. Dann ging er das erste mal wieder aus. Mittlerweile geht er mit angeklemmtem neunen LMM so 5 mal auf einer Strecke von 5 km aus; mit abgeklemmtem LMM läuft er im Notprogramm und geht nicht aus. Drehzahlschwankungen sind enorm, allerdings jetzt nicht mehr im Stand sondern nun, wenn man von großen Drehzahlen in den Leerlauf geht – da fällt der Motor auf 500, will fast ausgehen, fängt sich grad so und geht dann auf 900 und bleibt dort. Ich vertraue keiner Werkstatt mehr. Keiner gibt sich Mühe einen elektronischen Fehler zu suchen.</p>
<p>Bin mittlerweile sehr ratlos. Möchte das Auto eigentlich los werden weil es nur Probleme macht aber mit dem Fehler findet man auch keinen Käufer.</p>
<p>Ich bitte Sie, Herr Keßler, um eine Einschätzung und ggf. um einen Tip. Sollten Sie genauso ratlos sein, wie alle anderen, dann wäre ich über die Empfehlung einer Werkstatt im Raum Dresden sehr dankbar. </p>
<p>Ich bedanke mich bei Ihnen schon im Voraus.</p>
<p>MfG</p>
<p>Andrea</p>
<p><strong>Hallo Andrea, </p>
<p>das hört sich für mich nach einem Steuerzeitenproblem an. Wahrscheinlich ist während der AU die Steuerkette um einen Zahn weiter gesprungen und sorgt seither für falsche Ventilöffnungen. Ich würde als erstes mit Hilfe eines Werkstatthandbuches die Stellung der Nockenwellen zueinander und zum Rest des Motors überprüfen. Wenn die nicht exakt so stehen wie vom Konstrukteur gewollt, kann die beste Elektronik keinen zufriedenstellenden Motorlauf erzeugen (obwohl sie sich ja offenbar redlich bemüht!). Wenn diese Idee zu nichts führt, sehe ich schwarz für die Zukunft des Autos: Irgendwann sind die Werkstattrechnungen höher als der Zeitwert, dann muss die Karre wirklich weg&#8230;</p>
<p>Gruß vom AUTOPAPST</strong></p>
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