Schlagwort-Archiv: Opel Astra

Opel Astra BJ ’99 – Motorleuchte ist an

Hallo,

ich habe einen Astra Bj.99; km-Stand 122.000

Die Motorleuchte ist an (aber nicht dauerhaft); wenn sie an ist habe ich eine hohe Drehzahl. Mein Auto riecht außen nach Benzin. Können diese Ursachen mit dem Kraftstofffilter zusammenhängen?

 

Das glaube ich offen gestanden nicht! Und „glauben“ bringt beim Aufleuchten der Motorkontrolle auch wenig: Fehlerspeicher auslesen, Fehlercode zuordnen, reparieren (lassen), (selbst) freuen… So mache ich das auch immer!

Gruß vom Autopapst

Opel Astra – springt manchmal nicht an

Hallo!
Ich habe mir im letzten Jahr einen gebrauchten Benziner Opel Astra H
(Erstzulassung im Dezember 2005) mit 105Ps gekauft.
Seit dem bestand immer wieder und ohne erkennbare Reproduzierparkeit das Problem, dass dieses Auto schlecht anspringt. D.h. manchmal springt er sofort an, ein anderes Mal, oder nach einiger Fahrzeit, dreht zwar der Anlasser aber der Motor startet einfach nicht. Nach dem 2. bzw. 3. Versuch klappt es dann aber meistens.
Von der Werkstatt wurde bisher schon ein neues Steuergerät eingebaut, bzw. mir geraten den Ersatzschlüssel zu verwenden. Beides führte zu keiner Verbesserung.
Vielen Dank für die Hilfe!

Mit freundlichen Grüßen

 

Ich würde jetzt in Selbsthilfe die Zündspule erneuern. Eine weitere Macke könnte der OT-Geber an Kurbelwelle und/oder Nockenwelle sein. Wenn der defekt ist, fehlt das Signal zur Zündfunkenbildung…

Gruß vom Autopapst

 

Opel Astra BJ ’95 – Motor geht beim Fahren aus

Sehr geehrter Andreas Keßler,

ich habe einen Opel Astra F Baujahr 1995 und mein Problem ist, dass mein Auto sehr oft beim Fahren ausgeht. Ich fahre beispielsweise an eine Ampel heran die rot ist, drücke die Kupplung und zack ist er aus. Es ist aber auch schon passiert, dass ich ca. 60 km/h gefahren bin, wollte runterschalten in den dritten, da es vor mir langsamer wurde und da ist es schon wieder passiert. Es ist egal ob er kalt oder warm ist, aber meistens passiert es im warmen Zustand.
Wenn ich z.B. in der Stadt fahre und vom Gas gehe und dann wieder Gas geben will, kommt 1 bis 2 Sekunden nichts, dann ruckelt er heftig und erst dann fährt er wieder. Das ist oft das erste Anzeichen, dass er jeden Moment ausgeht.
Es wurde der Leerlaufregler gereinigt, die Zündverteilerkappe soll noch gut aussehen und der Leerlaufstand soll auch in Ordnung sein (nicht zu niedrig eingestellt).

Bitte helfen Sie mir, da ich jeden Tag 110 km zur Arbeit fahre und es sehr lästig ist, wenn er immer wieder ausgeht. Ich habe im September gerade erst neuen TÜV bekommen und da dort keine Mängel festgestellt wurden, würde ich das Auto gerne noch behalten.
Ich hoffe ich habe es Ihnen einigermaßen verständlich beschrieben, da ich überhaupt keine Ahnung von Autos habe.

Mit freundlichen Grüßen

Leider ist die Fern-Diagnose bei ruckelnden und absterbenden Motoren immer sehr schwer! Aus eigener Erfahrung mit älteren Astras weiß ich aber von Problemen mit dem Hall-Geber im Verteiler, der exakt zu solchen Erscheinungen führt. Ebenfalls in Frage kommt der OT-Geber, dessen Kabelverbindungen manchmal korrodieren. Um Ihnen Kosten zu ersparen, würde ich aber zu einer Diagnose (resp. einem Auslesen des Fehlerspeichers) raten, damit nicht auf Verdacht weitere Teile getauscht (und von Ihnen bezahlt) werden.

Gruß vom Autopapst

Opel Astra BJ ’98 – fährt nur “auf 3 Töpfen”

Hallo Herr Keßler,

seit Jahren hören wir immer vergnügt auf Radio 1 am Sonntag zu, wenn die Autoprobleme mehr oder wengier geklärt werden. Nun hat es uns auch erwischt. Drum heute meine Anfrage an Sie.
Opel Astra Kombi, 1.6, Bj 1998. Er stammt als Gebrauchtwagen aus dem Gebirge und war Ende 2006, als wir ihn mit 134.000 km kauften sehr träge.

Nun habe ich ihn viel Autobahn gefahren und fahre auch generell sehr niedertourig. Damit wurde er wirklich flott. Fährt locker seine 160. Im Mai dieses Jahres Wasserpumpe und Zahriemen gewechselt. Im Sommer die Lichtmaschine. Jetzt hat er 204 000 km, fährt wie ein Bienchen, aber im Leerlauf seit einiger Zeit unrund.

Werkstatt: kein Fehler auslesbar. Kompression gemessen: 12/ 7,5/ 12/0. Also ein Zylinder nicht in Betreib. Die Werkstatt wollte ihn mir gar nicht mehr herausrücken, da er nicht fahrtüchtig sei. Habe ihn trotzdem wieder abgeholt. Er hat nun noch 1 Monat TÜV und nun meine Frage. Lohnt sich eine Reparatur tatsächlich nicht mehr? Die Werkstatt sprach davon, dass es günstigstenfalls 1.000 Euro und ungünstigstenfalls kein Wiederzusammenbau des Motors geben wird. Also Totalschaden. Bis zum TÜV-Termin fahre ich ihn jetzt noch behutsam durch die Stadt. Und bis auf den unrunden Leerlauf macht er keine Probleme.

Was kann eigentlich passieren, wenn er nur auf 3 „Töpfen“ fährt. Ist das wirklich schlimm oder gefährlich?

Herzliche Grüße

Schlimm ist das “nur” für die Umwelt, weil qualiativ sehr schlechtes Abgas in selbige gepustet wird. Der Motor wird sich sicher demnächst völlig verabschieden, das kann aber noch ein paar Wochen dauern. Ich würde mich von dem Wagen trennen (z.B. für 250 € an einen Aufkäufer verkaufen…) und einen ähnlichen mit neuem TÜV kaufen. Das sollte für 1.000 € möglich sein, vielleicht sogar für etwas weniger. Eine Reparatur (und selbst eine Diagnose) ist unwirtschaftlich: Weg mit dem Scherben…

Gruß vom Autopapst

Opel Astra BJ ’94 – Qualm aus der Lenkradabdeckung

Hallo Autopapst,

ich fahre einen Opel Astra F Cabrio Baujahr 1994.
Seit einigen Wochen kommt Qualm aus der Abdeckung auf dem Lenkrad. Wir haben die Lenkradabdeckung entfernt und festgestellt, dass der Qualm weder von den Blinker- bzw. Scheibenwischerhebel kommt. Der Qualm kommt von links neben der Lenksäule. Trotz entfernen der Abdeckung und Durchsicht konnte keine Schmorstelle ausfindig gemacht werden. Blinkerschaltstock bzw. Lenkradnabe wurde bereits durchgesehen und auch gereinigt. Ein Opelwerkstattmitarbeiter sagte, dass dieses Problem öfter bei alten Opels auftreten würde und es sich dabei um die Schaumgummi-Isolation der Kabelbäume handelt. Lt. seiner Aussage sollen die porösen Teile auf eine heiße Stelle fallen und dort verkohlen.

Vielleicht können Sie mir hier weiterhelfen und mir einen heißen Tipp geben, wie sich das Problem am besten lösen läst.

Vielen Dank.

Was der Opel-Mann sagt, hört sich schlüssig an. Ursächlich ist neben der Alterung der Kunst- bzw. Schaumstoffe aber auch die zunehmende Oxidierung von Schaltkontakten und Steckverbindungen der Elektrik, die erst zu „heißen Teilen“ führt. Wenn ich das Problem mit meinem Auto hätte, würde ich mit möglichst wenig Verkleidung um die Lenksäule fahren und hoffen, etwas „auf frischer Tat“ beobachten zu können. Die Suche nach der Quelle der Rauchentwicklung kann aber lange dauern. Vielleicht hilft auch das versuchsweise ziehen von Sicherungen (Schaltkreis für Schaltkreis…) mit Hilfe eines Schaltplanes. Unter dem Strich ist eine Ferndiagnose aber Stochern im Nebel (oder besser im Qualm…)

Gruß vom Autopapst

Opel Astra BJ ’09 – Lenkrad macht polternde Geräusche

Hallo Herr Keßler,

ich habe im Sept. 2009 einen Opel Astra Neuwagen gekauft.

2 mal war er schon wg. des gleichen Problems in der Werkstatt, jedoch ohne Änderung, lt. Werkstatt ist alles o.k.

Vielleicht haben Sie einen Tipp: beim Anfahren und Einschlagen des Lenkrades vorr. links selten rechts gibt es polterndes Geräusch??

Vielen Dank

Das könnte ein Schönheitsfehler sein und aus Relativbewegungen der Feder im Federbein stammen. Wenn Sie das Auto das nächste Mal zur Durchsicht bringen, lassen Sie sich von der Opelwerkstatt schriftlich bestätigen, daß kein Mangel vorliegt. Wenn es dann später (auch nach Ablauf der Garantie!) doch Probleme gibt, können Sie darauf verweisen.

Gruß vom Autopapst

Opel Astra BJ ’09 – Geplatzter Kurbelgehäuse-Entlüftungsschlauch

Geplatzter D35mm Kurbelgehäuse-Entlüftungsschlauch bei meinem Opel Astra h 1.4 / EZ 9.09 30tkm

Was kann mann dagegen machen in Zukunft?

Könnte ich selbst den neuen Schlauch außen mit Glasfaser verstärken?
Nach Ölwechsel 15000 und 2 Tagen meist 155 km/h / 5200 u/min! Autobahnfahrt 2 mal 450 km war der dicke o.g. Schlauch vom Motordeckel zum Lufi-Anschluss komplett aufgerissen.

Dachte erst an Marderbiss, weil zwei Wochen später der parallel liegende D 20mm, 40cm lange liegende Schlauch vom Motordeckel zur Rückseite des Motors auch auf 15 cm aufriss und der schwarze Motordeckel staub-dreckig mit evtl. Tatzenspuren war, und 4 Wochen später (bei täglicher Kontrollsicht) Haare an der Spritzwand waren.

Jetzt will Ich in meinen Astra Marder-Elektroschocker einbauen lassen. Da sagt der Meister, dass diese Schläuche wohl öfter beim 1,4 Motor kaputt gehen. Am geplatzten Sclauch sind überigens keine Gebiss-Spuren zu sehen!

Mit freundichen Grüßen
D.B.

DANKE

P.S. …tolles Buch mit Tipps von Ihnen

Lieber Herr B.,

leider sind Sie im Augenblick völlig auf die Kompetenz Ihres Opel-Vetragshändlers angewiesen! Solange die Gewährleistungs-/Garantiezeit noch läuft, darf dieser als einziger am Auto reparieren und Änderungen vornehmen. Sie können sicherlich Verbesserungsvorschläge machen, aber nur im Einvernehmen (am besten schriftlich!) mit dem Händler. Sollten sich die Schlauchplatzer nämlich als Vorboten eines Motorschadens entpuppen, wollen Sie ja schließlich ein neues Aggregat haben, ohne die Rechnung selbst zu bezahlen…

Den Marderschutz können Sie unabhängig von der Schlauchfrage installieren, aber sicherheitshalber auch beim Opel-Händler (Grund: s.o!). Das “Weidezaunprinzip” hat sich übrigens sehr gut bewährt…

Gruß vom Autopapst