Toyota will Produktionskapazität für den Mirai verdreifachen

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Toyota will laut dem Branchenblatt „Automobil Produktion” 20 Milliarden Yen (etwa 146 Millionen Euro) investieren, um die Produktionskapazität für den Mirai zu verdreifachen. Demnach herrscht eine rege Nachfrage nach dem Brennstoffzellenfahrzeug – sowohl von öffentlichen Stellen wie auch von Unternehmen.

Für den Mirai besteht derzeit eine Produktionskapazität von 700 Fahrzeugen jährlich, so die japanische Zeitung Nikkei Asian Review. Dem Bericht zufolge will das Unternehmen bis Ende 2015 zwei zusätzliche Produktionslinien in seinem Werk in der Präfektur Aichi schaffen um die Herstellung von Brennstoffzellen und Wasserstofftanks hochzufahren. Der Autobauer will auch seine Ausrüstung in einem anderen Werk in Aichi erneuern, wo Fahrzeuge montiert werden.

Toyota habe bereits 200 Bestellungen für den Mirai erhalten, so ein aktueller Bericht von Automotive News, der sich auf Masamoto Maekawa beruft, Toyotas Vize-Verkaufschef für Japan. Maekawa wird dort mit Aussagen zitiert, das Produktionsvolumen des Mirai könne begrenzt sein und die Auslieferungen könnten sich in der Anlaufzeit verzögern.

Der Mirai soll ab 15. Dezember in Japan verkauft werden, die Exporte in die USA und nach Europa sollen Mitte 2015 beginnen. Für Japan plant das Unternehmen bis Ende 2015 mit einem Absatzvolumen von 400 Einheiten. Bis 2017 sollen 3000 Einheiten in den USA verkauft werden. Für Europa ist um das Jahr 2016 ein Absatz von 50 bis 100 Stück jährlich geplant. Die im Segment der oberen Mittelklasse angesiedelte Limousine basiert auf der MC-M-Plattform. (dpp-AutoReporter)